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Fotografie: Old but Gold?

Aktualisiert: 3. Mai

Ich beschäftige mich aktuell mit der Frage, ob meine alten Fotografien immer noch gut sind. Insbesondere das Fotografen-Sprichwort "Kill your darlings", hat mich dazu bewegt. Interessanterweise habe ich mein Augenmerk auf die Street Photography gelegt. In weiterer Folge habe ich dann mein Portfolio begutachtet und folgendes festgestellt:


  • Das Sprichwort hat recht: Ich habe mich rückblickend immer wieder an einzelnen bzw. mehreren Fotos "festgehalten", weil ich so begeistert von ihnen war. Häufig habe ich eine neue Technik oder Kompositionsregel gelernt und war Feuer und Flamme für die Ergebnisse. Das hat dazu geführt, dass ich meine Arbeit nicht weiterentwickelt und mich auf dem Etappen-Erfolg ausgeruht habe.

  • Dennoch sind gute Bilder dabei: Einigen verdanke ich, dass ich als Fotograf weitergemacht habe bzw. erst so eine Begeisterung aufgebaut habe. Die alten, guten, Fotos sind zwar nicht reine Glückstreffer. Aber mehr Glück als reproduzierbares Können, war dabei. Letztlich habe ich meine mangelnden Fähigkeiten mit Fleiß kompensiert.

  • Pausen in meinem kreativen Schaffen haben sich ausgezahlt: Wenn ich meine fotografische Arbeit in Phasen einteile, so haben die nicht aktiven dazu geführt, dass mir all die Analysen, Gedanken, udG., erst bewusst geworden sind. Wie ein Muskel, der nach dem Training eine Pause braucht, um zu wachsen.


Und weil es so schön ist: Hier meine alten Arbeiten, die - wie gesagt - dazu beigetragen haben, dass ich weitergemacht und Blut geleckt habe. Gefallen tun sie mir immer noch.



Und wie üblich: Wenn Euch meine Arbeit gefällt, dann bitte ich um einfache Unterstützung:

Danke :)

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